Was ist ein Kurs und wie kommt es zu Angebot und Nachfrage?

Ein Kurs ist nichts anderes als der Preis, zu dem ein Papier im Augenblick gehandelt wird. Und Preise, so heißt es etwas formelhaft, bestimmen sich aus Angebot und Nachfrage.
Ganz konkret heißt dass, das immer der Preis zustande kommt, zu dem die Besitzer der Aktien bereit sind zu verkaufen. Und die, die Aktien kaufen wollen, müssen bereit sein zu bezahlen. Im Grunde genommen müssen Verkäufer und Käufer sich also auf einen Preis einigen, der beide zufriedenstellt.
An der Börse handeln aber Käufer und Verkäufer selten direkt miteinander.
Theoretisch könnten das alle Aktienbesitzer auch unter sich ausmachen. Der Wertpapier-handel wäre dann aber nur ein unglaublich schleppendes Geschäft. Man wäre ständig auf der Suche nach den Besitzern der Papiere, die man kaufen möchte. Deshalb geben Käufer und Verkäufer ihre Handelswünsche an Kursmakler weiter. Diese Vermittler ermitteln den Preis oder Kurs einer Aktie und gleichen so Angebot und Nachfrage aus. Diese Aufgabe wird aber heutzutage immer mehr von Computersystemen übernommen.
Die Aufgabe des Computersystems bzw. des Maklers ist alle Angebote eines Handelstages aufzunehmen, zusammenzufassen und auszuwerten. Er sammelt sie und errechnet aus diesen Daten den aktuellen Kurs des Papiers. Das Werkzeug ist das sogenannte Skontro, eine Liste, in der er die Aufträge verzeichnet
Der Skontroführer stellt die Kauf- den Verkaufsaufträge gegenüber und ermittelt den Preis, zu welchem er die meisten Aufträge ausführen kann. Meistens errechnet er viele Kurse pro Tag.
(Beispiel eines Skontro)
- Login or register to post comments
- Printer-friendly version

